Aktuell

Absage des Gemeindefestes
Bis Ende August sind alle Großveranstaltungen verboten. Dazu zählt auch unser Gemeindefest. Es tut uns sehr leid, dass wir das nicht feiern können. Tatsächlich ist Abstand halten aber noch für längere Zeit das Wichtigste, um die Ansteckungszahlen im Griff zu behalten... weiterlesen

Wochenandacht

„Und er wollte lange nicht...“ - Gedanken zu Lukas 18,1-8

Lässt Gott sich bitten?
Lässt Gott sich belästigen?
Lässt Gott sich bedrängen?
Die Erzählung des Lukasevangeliums von der bittenden Witwe lehrt uns: 
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Gemeindebrief

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Die Jahreslosung 2020:

 

 

Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

Markus 9,24

Altes und Neues

Evangelisch-reformierte Kirche Hillentrup-Spork heute

Die größte Veränderung ist unsichtbar geschehen. Seit dem 1. Januar 2020 sind wir eine Gemeinde, die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Hillentrup-Spork.

Jetzt, wo es ernst wurde, wurden auch ein paar Befürchtungen laut. Wird es die beiden Kirchen in Zukunft noch geben? Müssen wir Menschen aus unserem Dienst entlassen? 
Wir entlassen niemand. Für alle Angestellten haben wir eine Jobgarantie oder ein gutes Angebot in unserer Gemeinde. Kirche und Gemeindehaus in Hillentrup, das Paul-Gerhardt-Haus in Spork bleiben, wie sie sind. Es dürfen auch gern neue Gruppen entstehen und dazukommen. Die Jugendarbeit wächst aufeinander zu, darüber sind wir sehr froh und es verbindet uns mit der Kirchengemeinde Bega. Wir wachsen als Gemeinde zusammen und verknüpfen uns mit anderen Gemeinden. Wir setzen einen Grundstein, der unser „Gebäude Gemeinde“ zuverlässig stützt und gründet. Und wir starten mit einer Jahresaktion „Gemeinsam freundlich“. Veränderungen gibt es mehr hinter den Kulissen. Die Arbeit der Gemeindesekretärinnen und Rechnungsführerinnen wird sich verändern. Der neue Kirchenvorstand wird wirklich für Hillentrup-Spork verantwortlich sein. Wir schaffen insgesamt Strukturen, die für die nächsten Jahrzehnte tragfest sein sollen. Das alles zum Beginn dieses neuen Jahrzehnts. 
Ich grüße Sie sehr herzlich, auch in Namen von Pastorin Sabine Hartung,

Ihr Stephan Schmidtpeter

 
Die Geschichte der Kirche Hillentrup

reicht bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts zurück. Um 1260 wurde in den Chroniken erstmals ein schlichter verputzter Bruchsteinbau mit frühgotischen Elementen im Tal des Hillebaches erwähnt. Weitere Meilensteine der Hillentruper Kirchengeschichte:
  • 1300 Ludolf, erster urkundlich bezeugter Priester
  • 1424 vermutlich Brand und Plünderung der Kirche (Sternberger Fehde, Bösingfeld, Barntrup u.a. zerstört). In dem Bauschutt fand man einen Hostienbehälter, unversehrt mit den Hostien. Dies wurde als Wunder ausgelegt, Hillentrup wurde Wallfahrtsort.
  • 1431 Renovierung der Kirche
  • 1505 oder 1507 älteste erhaltene Glocke gegossen
  • 1524-1566 erster protestantischer Pfarrer Johann Cothmann in Hillentrup, Reformation hat sich 1538 in ganz Lippe weitgehend durchgesetzt
  • 1588 Bau eines Pfarrhauses
  • 1796 Neubau des Pfarrhauses (jetziges Gemeindehaus)
  • 1802 Errichtung einer neuen Orgel durch Johannes Markus Oestreich
  • 1899 Abriss der alten Kirche
  • 1900 Neubau der Kirche im neugotischen Stil durch Regierungsbaurat Paul Böhme
  • 1924 die Kirche erhält zwei neue Glocken
  • 1967 Bau des neuen Pfarrhauses
  • 1970 Einrichtung eines Kindergartens im alten Pfarrhaus
  • 1971 Umbau der Hillentruper Kirche
  • 1975 Neues Orgelwerk wird mit einem Konzert der Gemeinde vorgestellt
  • 1990-91 Neubau des Kindergartens am Finkenweg
  • 1993 Das alte Pfarrhaus wird zum Gemeindehaus umgebaut
  • 2004 Partnerschaft der Kirchengemeinden Hillentrup und Spork mit Alexandra/Südafrika
  • 2009 Fachgerechte Sanierung des Kirchturms
  • 2010 Baumaßnahmen und Sanierung des Kindergartens Vogelnest mit Mitteln des Konjunkturpaketes II und Rücklagen des Kindergartens
  • 2010 Bau eines Parkplatzes mit 15 Stellplätzen am Kindergarten

Die Geschichte der Kirchengemeinde Hillentrup umfasst sieben Jahrhunderte. Sie ist in einer umfangreichen Chronik unter dem Titel „Mitten im Dorf“ aus Anlass des Doppeljubiläums „700 Jahre Kirchengemeinde Hillentrup“ und „100 Jahre Kirche Hillentrup“ im Jahr 2000 herausgegeben worden. Der Quellennachweis zur Zeittafel wurde aus dieser Chronik übernommen.


Die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Spork-Wendlinghausen

existiert als eigenständige Gemeinde erst seit dem Jahr 1992. Bereits 1957 war Spork jedoch ein eigenständiger Pfarrbezirk innerhalb der Gemeinde Hillentrup geworden, zu dem im Jahr 1967 das bisher zur Kirchengemeinde Bega gehörende Dorf Wendlinghausen hinzukam, das vom Schloss und der Landwirtschaft geprägt war. 

Zunächst wurden die Gottesdienste in der Pausenhalle der Sporker Grundschule gefeiert, bis 1959 das Paul-Gerhardt-Haus gebaut wurde.
Der heutige Kirchenraum entstand erst 1980 als Erweiterung des Gemeindehauses. 1987 wurde ein freistehender Glockenturm gebaut, 2004 ein Anbau mit einem Jugend- beziehungsweise Mehrzweckraum. 

Die Gemeinde ist in ihrer Entstehung von der Dörentruper Gemeinschaft und der Jugendbewegung des EC („Entschiedenes Christentum“) geprägt, heute noch bestehende Gruppen dieser Gemeinschaft sind die Bibelstunde und der Singkreis, der sich in Gottesdienste und Gemeindeleben einbringt. Die Gemeinschaft entstand durch den Einfluss der 1924 von Otto von Reden gegründeten Landeskirchlichen Gemeinschaft, von den Brüdertagen auf Schloss Wendlinghausen und den von dort ausgehenden Evangelisationen.