Aktuell

Neue Freiheiten und klare Regelungen
Ab sofort gilt die sogenannte 3-G-Regelung!... weiterlesen

Monatsandacht

Menschen sind keine Nummern
Gedanken zu Markus 10,13-16
Einige Leute brachten Kinder zu Jesus...  -weiterlesen-

 

Gemeindebrief

Hier finden Sie den aktuellen Gemeindebrief
Okt/Nov 2021 als PDF-Datei und zum downloaden. 
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Die Jahreslosung 2022:

 

 

"Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt,
den werde ich nicht abweisen"

Johannes-Evangelium (6,37)

Neue Freiheiten und klare Regelungen.


Mit 3 G in den Herbst.

Auf Anraten der Kirchenleitung und in Übereinstimmung mit den Nachbargemeinden gilt für die Kirchengemeinde Hillentrup-Spork ab sofort die sogenannte 3-G-Regelung. Das eröffnet neue Freiheiten und erübrigt die meisten der bisherigen Einschränkungen. Weder müssen Abstände eingehalten noch der Zugang zahlenmäßig beschränkt oder Kontaktdaten erfasst werden.

Um das möglich zu machen, müssen Teilnehmer von Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen lediglich mit einem offiziellen analogen oder digitalen Dokument nachweisen, dass sie

  • von einer Covid 19-Erkrankung genesen sind, die mindestens 4 Wochen und nicht länger als 6 Monate zurückliegt
    oder
  • geimpft sind (die vollständige Immunisierung muss mindestens 14 Tage zurückliegen; bei Genesenen reicht auch der Nachweis von nur einer Impfung, sofern diese mindestens 14 Tage zurück liegt).
    oder
  • vor nicht mehr als 48 Stunden negativ getestet wurden (PCR- oder Antigen-Test).

Kinder bis zum Schuleintritt sind grundsätzlich von der Testpflicht ausgenommen. Schulpflichtige Kinder und Jugendliche gelten aufgrund ihrer Teilnahme an Schultestungen als getestete Personen. Jugendliche ab 16 Jahren haben als Nachweis ihren Schülerausweis vorzulegen.

Bei Bewegung im Raum und beim Gemeindegesang müssen weiterhin medizinische Masken getragen werden. Um auch darauf zu verzichten, würden Antigen-Tests nicht reichen, sondern es müssten PCR-Test vorgelegt werden, und das möchten wir nicht einfordern.

Besondere Regelungen gelten für Sängerinnen und Sänger von Chören und Musikgruppen, sowie für Musizierende mit Blasinstrumenten.

Der Bevollmächtigtenausschuss bittet alle Gemeindeglieder herzlich, die neuen Regelungen um der dadurch gewonnenen Freiheiten willen zu akzeptieren. Es gibt in dieser Frage keine absoluten Wahrheiten, und alle Regelungen sind zeitlich begrenzt. Darum wollen wir uns an diesen nicht in Lager aufspalten lassen, sondern in gegenseitiger Wertschätzung beieinanderbleiben und fröhlich voran gehen.

Für den Bevollmächtigtenausschuss
Rudolf Westerheide, 03.09.2021

Trauer nach der Katastrophe

Jetzt gemeinsam helfen!

Erst kam der Regen. Aus Regen wurde eine Flut und aus einer Flut eine Katastrophe in vielen Gebieten Deutschlands. Die Wasser sind vielerorts wieder abgeflossen. Zurück bleiben zerstörte Häuser, Dörfer, Infrastrukturen und Existenzen. Menschen wurden verletzt. Menschen sind gestorben. Nach dem Schock steigt jetzt die Trauer auf aus Trümmern und Schlamm. 
„Ich konnte nicht weinen, als das Wasser kam“, sagt eine Frau mittleren Alters in einem Interview. „Aber jetzt, wo so viele Menschen helfen, da suchen sich meine Tränen ihren Lauf.“ 
Erfahrene Gemeinschaft und Solidarität in konkreten Hilfsmaßnahmen vor Ort, in finanziellen Zuwendungen, in Gottesdiensten, Andachten und Fürbitten ermöglichen die Trauer über das Erlebte und lassen Hoffnung aufscheinen, wo Menschen vor dem Nichts stehen.

Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe, die Evangelische Kirche im Rheinland und die Evangelische Kirche von Westfalen bitten auch uns als Kirchengemeinden und Menschen der Lippischen Landeskirche gemeinschaftlich um Fürbitten und Spenden für die Opfer der Unwetterkatastrophe.

Wir als Kirchengemeinde sind diesem Aufruf in unseren Sammlungen und unseren Fürbitten im Gottesdienst am 18. Juli nachgekommen. Wir werden das auch weiterhin so tun.

Wenn auch Sie Ihren Beitrag leisten möchten, um Hilfsaktionen gezielt zu unterstützen, können Sie das über das folgende Konto bei der KD Bank tun:

Empfänger:
Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL 
IBAN: DE79 3506 0190 1014 1550 20
Stichwort: Hochwasser-Hilfe

Weitere Spendenmöglichkeiten finden Sie unter: www.diakonie-rwl.de/hochwasser-hilfe

Pfarrer Rudolf Westerheide stellt sich vor

Liebe Gemeindeglieder,

ich möchte mich kurz bei Ihnen vorstellen. 
Ich bin Rudolf Westerheide und wohne mit meiner Frau in Lemgo. Unsere drei erwachsenen Kinder sind längst ausgeflogen. 
Mehr als zwei Jahrzehnte war ich außerhalb unserer Kirche tätig, zuletzt als Leiter des Deutschen Jugendverbandes “Entschieden für Christus“ (EC).
Ende 2018 kehrte ich in die Lippische Landeskirche zurück und bin nun wieder gut an der Gemeindebasis geerdet. Meine Aufgabe ist es, vakante Gemeinden zu betreuen und in Phasen des Übergangs zu begleiten. Das habe ich bisher in drei Gemeinde in Nordlippe getan und bin nun in die Gemeinden Bega und Hillentrup-Spork entsandt. Es sind spannende Zeiten für uns alle. Dementsprechend bin ich auch gespannt. Gespannt auf Sie, auf Ihre Gemeinde, auf den Neustart in vielen Bereichen nach Corona, auf viele Begegnungen und schöne Gottesdienste. Auf letztere freue ich mich besonders.

Gerne will ich mich einbringen, wo immer es hilfreich ist. Aufgrund meines begrenzten Stellenanteils wird das allerdings nicht in dem Maße möglich sein, wie sie es gewohnt sind und vielleicht erwarten. Ich muss die Gemeinde ja auch erst mal kennenlernen. Trotzdem werden wir gemeinsam einiges auf den Weg bringen – verbunden in der Freude am Evangelium und im Dienst an den Menschen. Ich freu mich drauf. 

Ihr Pfarrer Rudolf Westerheide

Stephan Schmidtpeter verabschiedet

 

Die aus der Wahrheit sind... Gottesdienst zum Sich-Verabschieden

„Lebt als Kinder des Lichts. Die Frucht des Geistes ist lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit.“ (Epheser 5,9)

Im Licht eines Wortes aus dem Brief an die Gemeinde in Ephesus haben wir am 29. August einen musikalisch-festlichen Gottesdienst zum Sich-Verabschieden von Pfarrer Stephan Schmidtpeter gefeiert.

Was ist Güte? Güte sucht das Gute und sie gibt nicht auf, bis sie etwas davon gefunden hat. Was ist Gerechtigkeit? Gerechtigkeit schert nicht alle über einen Kamm. Sie drückt nicht alle durch dasselbe Sieb, bis der/die einzelne aufgegangen ist in Einheitsbrei, Gleichmacherei und Standard. Was ist Wahrheit? Die Wahrheit ist wie eine Medaille. Sie muss von beiden Seiten geprägt sein. Nur dann ist sie ganz. Nur dann erstrahlt sie in ihrem vollen Glanz.

In Seiner Auslegung des johanneischen Berichtes von Jesu Verhör durch Pilatus ließ Stephan Schmidtpeter seine Gedanken zum Thema „Wahrheit“ in die biblische Antwort einmünden: Menschen, die aus der Wahrheit sind, werden erkennbar daran, dass sie auf die Stimme Jesu Christi hören. Sie setzen das, was sie von IHM vernommen haben, um in ihrem Leben. Sie ringen darum. Das ist ihnen abzuspüren. (Johannes 18,27) Die eine, an die Stimme Jesu gebundene Wahrheit, macht frei. (Johannes 8,32) Daran müsse sich Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden immer wieder ausrichten.

Wir haben musikalisch und sehr festlich gefeiert an diesem Morgen. Pfarrer Rudolf Westerheide überreichte ein Jahres-Abonnement des Landestheaters Detmold als Geschenk der Kirchengemeinde Hillentrup-Spork.

Petra Niehage und die Erzieherinnen der Kindertagesstätte Vogelnest erinnerten an die Chancen, die in der kirchengemeindlichen Trägerschaft des Vogelnestes liegen. Stephan Schmidtpeter habe das immer unterstützt. Petra Niehage nahm uns als Gottesdienstgemeinde in ihrem Grußwort gedanklich einmal kurz mit nach Alexandra und erinnerte an ihre Reise mit einer Delegation geleitet von Stephan Schmidtpeter im Jahr 2019. Sie habe Stephan Schmidtpeter auf dieser Reise von einer für sie überraschenden Weise noch einmal anders kennen gelernt, als „der Arbeitgeber Kirchengemeinde“.

Das Grußwort von Pastorin Sabine Hartung gab den Eheleuten Stephan Schmidtpeter und Annette Weber ein Bibelwort aus Psalm 27 mit auf den Weg. Stephan Schmidtpeter habe in seinem Predigtdienst beide Kirchen immer als Orte betrachtet, an denen Gottes Ehre wohnt. Er habe auf der Grundlage einer sehr sorgfältigen Predigtarbeit seine Hörer und Hörerinnen immer ein Stück weit begleitet, um sie dann in Gottes Wirken hinein loszulassen.

Die Rücknahme seiner selbst und die Übergabe der Hörer und Hörerinnen über alles menschliche Wirken und Denken hinaus an Gottes Zuspruch und SEINE Möglichkeiten seien stets ein Merkmal seiner Predigtarbeit gewesen. Sabine Hartung wünschte Stephan Schmidtpeter und Annette Weber viele gute, helle und freundliche Jahre im neu bezogenen Zuhause in Detmold und nahm das ökumenische Engagement ihres Kollegen in den Blick: „Ich wünsche Dir, dass dein ökumenisches Herz in Deinen unterschiedlichen Beauftragungen noch lange kräftig schlägt.“

„You raise me up....“ - Kezia Pogoda-Kohnen, Manuel Konnerth und Johannes Neugebauer ergänzten sich an der Orgel und mit der Trompete wie zu einem Guss und schufen berührende Klangräume zum Nachsinnen, Sich-Erinnern und Genießen. Gedankt sei Ute Liedtke, Sylvia Klatt und Helmut Hartung für die Vorbereitung eines kleinen coronakonformen Imbisses mit Fassbrause in Flaschen und belegten Brötchen im Anschluss an den Gottesdienst. Gedankt sei Norbert Piekorz. Er hielt Augenblicke des Dankes und des Abschiedes fest. Von Menschen unserer Gemeinde wurde dieser Abschied als ein runder Abschied empfunden, würdig, festlich, mit Gänsehaut-Momenten und Augenblicken absoluter Stille und Dichte. Wir haben in einer voll besetzten Kirche länger gefeiert, als gedacht. Und ließen damit das kleine Wort aus Psalm 27,4 zum Abschied einmal mehr aufleuchten:

„Herzlich lieb habe ich, HERR, die Stätte dei- nes Hauses, den Ort, an dem deine Ehre wohnt.“ (Psalm 27,8)

Sabine Hartung

 

 

 

 
 

Erinnerungen an unsere Verstorbenen

Im Himmel aufgeschrieben...
Erinnerung an unsere Verstorbenen

In einer Passionsandacht am Abend des 20. März haben wir unserer Verstorbenen des 2. Lockdown gedacht. Wir haben ihre Namen noch einmal gehört, alle Angehörigen, die wir angeschrieben hatten, waren unserer Einladung gefolgt. Sie bekamen die Erinnerungslichter für ihre Lieben überreicht.
Zu zwei Andachten hatten wir eingeladen, die zweite Andacht mussten wir aussetzen. Jetzt sind unsere Gottesdienste wieder ausgesetzt.
Und so stellen wir weiterhin in Erinnerung an jeden Menschen, der in unserer Gemeinde verstirbt, ein Licht in der Hillentruper Kirche auf. Wir sprechen ein Gebet und denken an unsere Trauerfamilien.
Wir werden die Angehörigen aller Verstorbenen, deren Namen wir in unseren Gottesdiensten nicht nennen konnten, in einer feierlichen Abendandacht erinnern, sobald wir wieder Gottesdienste feiern werden. Wir werden unsere Trauerfamilien hierzu per Brief einladen.

Kindergottesdienst in Spork

Wir starten erst nach den Sommerferien wieder!

Liebe Kinder, liebe Eltern,

wegen des aktuellen Infektionsgeschehens haben wir entschieden, erst nach den Sommerferien wieder in den KiGoDi einzusteigen. Wir laden Euch auf Instagram weiterhin kleine Filme hoch und verteilen Mach-mit-Tüten zu den Geschichten. Wer eine Tüte haben möchte, melde sich bitte bei Britta Schwederske:
0176 24784531.

Im Mai gibt es etwas, was erst klein und unscheinbar aussieht und dann größer und ganz bunt wird. Im Juni begeben wir uns mit Jona auf eine große Reise... . Seid sehr herzlich gegrüßt und habt eine sonnige Zeit,

Janika, Emily, Rieke, Fynn, Britta und Sabine

Herz auf Fels und Herz auf Sand...
Neuer Film und KiGoDi in Spork erst wieder nach den Sommerferien

Das KiGoDi-Team in Spork hat entschieden, den KiGoDi im Paul-Gerhardt-Haus erst nach den Sommerferien wieder aufzunehmen. Die aktuelle Allgemeinverfügung des Kreises Lippe gilt auf unbestimmte Zeit. Wir haben bisher nach einer Pause stets drei bis vier Treffen gebraucht, bis wir alle Kinder wieder „an Bord“ hatten. Unserer Erfahrung nach werden wir es vor den Sommerfreien nicht schaffen, alle Kinder „wieder einzusammeln“. Und so starten wir nach den Sommerfreien neu.
Damit wir als Team in Kontakt bleiben und auch den Kindern die Zeit nicht zu lang wird, produzieren wir im Mai einen neuen Film mit Fritzi, Petra Niehage und dem Ki- GoDi-Team aus Hillentrup: Fritzi möchte so gerne verreisen und so beschließen die Freunde, zusammen eine Fantasiereise nach Vanuatu zu unternehmen und zu erleben, wie Kinder dort KiGoDi feiern. Wir freuen uns auf dieses kleine Projekt.

Neue Kurzfilme
KiGoDi Spork auf Instagram (kigodispork)

Das KiGoDi-Team Spork stellt weiterhin kleine Filme mit biblischen Geschichten auf seinem Instagram-Account ein. In unserem nächsten Filmchen gehen wir mit Jona auf eine abenteuerliche Reise. Wer möchte, kann eine Mach-mit-Tüte bei uns bestellen, meldet Euch unter Instagram oder bei
Britta Schwederske, Tel.: 0176 247 84 531.

Unter .../Service/Videos sind Andachten zum Karfreitag und zum Ostersonntag eingestellt. 
Die Andacht am Karfreitag wurde musikalisch gestaltet durch ein Blockflötenduo sowie Johannes Neugebauer an der Orgel.
In der Andacht zum Ostersonntag wurde die neue Osterkerze durch Anja Tasche von der Katholischen Kirchengemeinde Barntrup feierlich überreicht. Musikalisch wurde diese Andacht gestaltet durch ein Flötenkleinensemble unter der Leitung von Dagmar Schneider, durch Johannes Neugebauer an Orgel und Klavier und durch Barbara Kruse (Gesang).

Kindergottesdienste

Leider können wir uns auch noch nicht wieder zum KoGoDi treffen. Wir vermissen Euch und haben uns sehr über Eure die Fotos von Euren Engeln und Kronen gefreut, die Ihr gebastelt habt. Auf Instagram findet Ihr unter kigodispork ein neues Gebet und eine Bastelanleitung für Vogelfuttertässchen. Unsere „Stammkinder“ bekamen im Februar eine „Mach-mit-Tüte“. Wenn Ihr neugierig geworden seid und auch eine Tüte möchtet, dann meldet Euch bei uns über unseren Account oder unter 05265/945752. Wir freuen uns, wenn Ihr mitmacht. Wir lassen Euch wissen, wie es weitergeht, denken ganz doll an Euch und grüßen Euch herzlich,

Britta, Sabine, Fynn, Emily, Rieke, Janika

398 Freundlichkeiten plus 1...

Unser Jahresprojekt „Gemeinsam freundlich“ ist abgeschlossen.
Wir haben symbolisch für jeden Tag unseres ersten gemeinsamen Jahres als eine Kirchengemeinde eine kleine Freundlichkeit verschenkt und sie auf einer unserer schönen Freundlichkeitskarten miteinander geteilt. Im Verborgenen waren wir vermutlich noch viel freundlicher... 
Unsere letzte Freundlichkeit und fünf Euro fanden sich in der Box bei Klaus und Penny Rädeker, wir waren verblüfft. Auf der Karte standen zwei Worte:
Gute Gesundheit. Wir finden: Dieser Wunsch gilt! Eine Übersicht der kleinen Freundlichkeiten aus dem Januar, Februar und März finden Sie im Gemeindebrief Apr/Mai 2021 auf Seite 18.

„Kirche im Festkleid“ wurde gut besucht

Anfang Februar hat unsere Kirche ihr Festkleid wieder ausgezogen. An 15 Abenden wurde unsere Hillentruper Kirche im Januar von Menschen aus jeweils zwei Haushalten besucht. Wir hatten ergreifende, dichte und berührende Begegnungen und sind froh über unsere Entscheidung, unsere Kirche auf Anmeldung unter den Vorgaben des 2. Lockdowns zu öffnen.

Altes und Neues

Evangelisch-reformierte Kirche Hillentrup-Spork heute

Die größte Veränderung ist unsichtbar geschehen. Seit dem 1. Januar 2020 sind wir eine Gemeinde, die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Hillentrup-Spork.

Jetzt, wo es ernst wurde, wurden auch ein paar Befürchtungen laut. Wird es die beiden Kirchen in Zukunft noch geben? Müssen wir Menschen aus unserem Dienst entlassen? 
Wir entlassen niemand. Für alle Angestellten haben wir eine Jobgarantie oder ein gutes Angebot in unserer Gemeinde. Kirche und Gemeindehaus in Hillentrup, das Paul-Gerhardt-Haus in Spork bleiben, wie sie sind. Es dürfen auch gern neue Gruppen entstehen und dazukommen. Die Jugendarbeit wächst aufeinander zu, darüber sind wir sehr froh und es verbindet uns mit der Kirchengemeinde Bega. Wir wachsen als Gemeinde zusammen und verknüpfen uns mit anderen Gemeinden. Wir setzen einen Grundstein, der unser „Gebäude Gemeinde“ zuverlässig stützt und gründet. Und wir starten mit einer Jahresaktion „Gemeinsam freundlich“. Veränderungen gibt es mehr hinter den Kulissen. Die Arbeit der Gemeindesekretärinnen und Rechnungsführerinnen wird sich verändern. Der neue Kirchenvorstand wird wirklich für Hillentrup-Spork verantwortlich sein. Wir schaffen insgesamt Strukturen, die für die nächsten Jahrzehnte tragfest sein sollen. Das alles zum Beginn dieses neuen Jahrzehnts. 
Ich grüße Sie sehr herzlich, auch in Namen von Pastorin Sabine Hartung,

Ihr Stephan Schmidtpeter

 
Die Geschichte der Kirche Hillentrup

reicht bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts zurück. Um 1260 wurde in den Chroniken erstmals ein schlichter verputzter Bruchsteinbau mit frühgotischen Elementen im Tal des Hillebaches erwähnt. Weitere Meilensteine der Hillentruper Kirchengeschichte:
  • 1300 Ludolf, erster urkundlich bezeugter Priester
  • 1424 vermutlich Brand und Plünderung der Kirche (Sternberger Fehde, Bösingfeld, Barntrup u.a. zerstört). In dem Bauschutt fand man einen Hostienbehälter, unversehrt mit den Hostien. Dies wurde als Wunder ausgelegt, Hillentrup wurde Wallfahrtsort.
  • 1431 Renovierung der Kirche
  • 1505 oder 1507 älteste erhaltene Glocke gegossen
  • 1524-1566 erster protestantischer Pfarrer Johann Cothmann in Hillentrup, Reformation hat sich 1538 in ganz Lippe weitgehend durchgesetzt
  • 1588 Bau eines Pfarrhauses
  • 1796 Neubau des Pfarrhauses (jetziges Gemeindehaus)
  • 1802 Errichtung einer neuen Orgel durch Johannes Markus Oestreich
  • 1899 Abriss der alten Kirche
  • 1900 Neubau der Kirche im neugotischen Stil durch Regierungsbaurat Paul Böhme
  • 1924 die Kirche erhält zwei neue Glocken
  • 1967 Bau des neuen Pfarrhauses
  • 1970 Einrichtung eines Kindergartens im alten Pfarrhaus
  • 1971 Umbau der Hillentruper Kirche
  • 1975 Neues Orgelwerk wird mit einem Konzert der Gemeinde vorgestellt
  • 1990-91 Neubau des Kindergartens am Finkenweg
  • 1993 Das alte Pfarrhaus wird zum Gemeindehaus umgebaut
  • 2004 Partnerschaft der Kirchengemeinden Hillentrup und Spork mit Alexandra/Südafrika
  • 2009 Fachgerechte Sanierung des Kirchturms
  • 2010 Baumaßnahmen und Sanierung des Kindergartens Vogelnest mit Mitteln des Konjunkturpaketes II und Rücklagen des Kindergartens
  • 2010 Bau eines Parkplatzes mit 15 Stellplätzen am Kindergarten

Die Geschichte der Kirchengemeinde Hillentrup umfasst sieben Jahrhunderte. Sie ist in einer umfangreichen Chronik unter dem Titel „Mitten im Dorf“ aus Anlass des Doppeljubiläums „700 Jahre Kirchengemeinde Hillentrup“ und „100 Jahre Kirche Hillentrup“ im Jahr 2000 herausgegeben worden. Der Quellennachweis zur Zeittafel wurde aus dieser Chronik übernommen.


Die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Spork-Wendlinghausen

existiert als eigenständige Gemeinde erst seit dem Jahr 1992. Bereits 1957 war Spork jedoch ein eigenständiger Pfarrbezirk innerhalb der Gemeinde Hillentrup geworden, zu dem im Jahr 1967 das bisher zur Kirchengemeinde Bega gehörende Dorf Wendlinghausen hinzukam, das vom Schloss und der Landwirtschaft geprägt war. 

Zunächst wurden die Gottesdienste in der Pausenhalle der Sporker Grundschule gefeiert, bis 1959 das Paul-Gerhardt-Haus gebaut wurde.
Der heutige Kirchenraum entstand erst 1980 als Erweiterung des Gemeindehauses. 1987 wurde ein freistehender Glockenturm gebaut, 2004 ein Anbau mit einem Jugend- beziehungsweise Mehrzweckraum. 

Die Gemeinde ist in ihrer Entstehung von der Dörentruper Gemeinschaft und der Jugendbewegung des EC („Entschiedenes Christentum“) geprägt, heute noch bestehende Gruppen dieser Gemeinschaft sind die Bibelstunde und der Singkreis, der sich in Gottesdienste und Gemeindeleben einbringt. Die Gemeinschaft entstand durch den Einfluss der 1924 von Otto von Reden gegründeten Landeskirchlichen Gemeinschaft, von den Brüdertagen auf Schloss Wendlinghausen und den von dort ausgehenden Evangelisationen.